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Liebe Ela,
einige Spitzen von Nutzpflanzen vor blauem Himmel. Sichtbar sind ein Gewirr von Blättern und nach oben ragende schmale Ähren. Alles scheint von der Seite beleuchtet und einige Stellen erscheinen rötlich-braun gefärbt, während andere Teile im Schatten liegen. Die Blätter wirken welk und ausgelaugt, als sei die Zeit der Ernte verpasst. Sowohl Blätter als auch Ähren sind mehr oder minder gebogen und scheinen sich zueinander zu neigen. Der Herbst scheint Einzug zu halten.
Herzlichen Gruß, Kai
Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Ein interessantes Gewirr gewelkter Pflanzen. Blätter und Ähren-ähnliche Halme wechseln sich ab. Sie stehen nicht mehr im Saft, sondern sind dabei auszutrocknen. Aus einem Grün sind bräunliche, ins Goldgelbene variierende Töne geworden. Auch die Biegungen und Neigungen sind Ausdruck des Alterns. Bei alldem wirken die Pflanzen wie eine wilde Horde, die trotz der Spuren der Vergänglichkeit Präsenz zeigt und eine besondere Art von Schönheit aufweist. Wer weiß, wann das Erntegerät naht und drt Szenerie ein Ende setzt.
Viele Grüße, Ela