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Liebe Ela,
eine Fluss-Szenerie unter Betonung der Wetterverhältnisse. Es herrscht ein Grau in Grau. Der Himmel ist bewölkt, eine dicht Wolkendecke schiebt sich voran und aus der Ferne kündigt sich Regen an. Und zwischen den Bergen hängt Nebel. Der Fluss und seine Ufer, gleich der gesamten Landschaft wirken so, als seien sie dazu berufen, den Zustand, die Tristesse des Tages ertragen zu müssen. Ein Schiff scheint unbeeindruckt seine Fahrt auf dem breiten Strom fortzusetzen, egal, ob es sich um eine Berg- oder Talfahrt handelt.
Herzlichen Gruß, Kai
Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Ein trister Tag, an dem alles seinen Gang geht. Die Berge lassen sowohl Regenwolken als auch etwas leichteren Himmel über sich ergehen. Erstere werden für Nässe von Baumbestand und Wegen sorgen. Gerade ragt eine Burgruine aus dem Nebel, der sich an den Berghang schmiegt. Dem Fluss macht der Regen nichts aus. Er ist auf Flüssigkeit eingestellt und bietet den Schiffen das, was ihnen am Nötigsten ist: genügend Wasser unter dem Kiel, um unter Last von A nach B zu kommen. Der Lastkahn fährt, der Passagierdampfer liegt ruhig am Ufer, um bei besserer Witterung wieder zur Berg- und Talfahrt aufzubrechen.
Herzliche Grüße, Ela