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Liebe Ela,
eine mit Schnee bedeckte Fläche mit einem ebenfalls teilweise von Schnee bedeckten Blumenkübel. Im Schnee sind Spuren zu sehen, die aber nicht frisch wirken, sondern durch Neuschnee undeutlich geworden sind. Im Blumenkübel ragen zierliche Äste aus dem Schnee. Der nicht runde, sondern eckige rotbraune Topf weist eine nicht kleine Stelle auf, an der der tönerne Überzug abgeplatzt ist und einen dunklere, feucht wirkende Schicht sichtbar wird. Die Fläche im Hintergrund ist nicht glatt, sondern leicht gewellt. Auf ihr liegt der Schatten von Vegetation, was einen Garten als Umgebung vermuten lässt.
Herzlichen Gruß, Kai
Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Die Jahreszeiten verwandeln die Landschaft fundamental. Für den Winter ist eine Schneedecke charakteristisch. Nur bei Minusgraden verwandelt sich Regen in Schneefall. Wo Regen feuchte, glänzende Oberflächen schafft, sorgt der Schnee für eine weiße Oberfläche, die alles darunterliegende für Tage, vielleicht Wochen bedeckt. Die Schneedecke mag unterschiedliche Funktionen habe: Sie schafft ein Maß an Helligkeit in den langen Nächten und schützt den Boden vor allzu starkem Frost. Auch auf die Vegetation mag eine schützende Wirkung entstehen. Die Vegetation lässt das für Frühjahr und Sommer prägende Grün vermissen. Stattdessen ist blankes, farbloses Geäst sichtbar, das hier und da aus dem beherrschenden Weiß herausragt.
Freundliche Grüße, Ela