Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
im Inneren eines Gebäudes. Es wirkt wie ein Flur mit einer Vielzahl von Elementen, die in der Gesamtheit kühle Funktionalität ausstrahlen, aber gleichzeitig einladend wirkt. Bodentiefe Fenster, in denen sich der Flur spiegelt, Betonsäulen, eine Treppe, ein Fahrstuhl, in die Decke eingelassene Lampen, ein glatt gebohnerter Bodenbelag, der ebenfalls schemenhaft die Umgebung reflektiert. Alles wirkt neu, modern und noch ungenutzt und nun am Abend oder in der Nacht verlassen.
Herzlichen Gruß, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es stellt sich die Frage, ob man sich in einer solchen Umgebung wohl fühlt? Die Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen erfordert eine Einzelanalyse der Elemente. Eine Treppe dient der Überwindung von Höhenunterschied. Sie kann breit oder schmal, kurz oder lang sein. In diesem Fall scheint sie nur ein Halbgeschoss zu überbrücken. Sie endet offenbar auf einer Ebene, die für den Betrachter ebenfalls -auch durch gläserne Durchbrüche - einsehbar ist. Das schafft eine ungewohnte Transparenz über mehrere Ebenen hinweg. Als Alternative zur Treppe steht ein Fahrstuhl zur Verfügung, was Barrierefreiheit mit sich bringt.
Freundliche Grüße, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025