Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
ein Nebeneinander von einem einzelnen gesunden Baum und einer Reihe toter Bäume. Der Kontrast zwischen dem lebenden Grün der intakten Tanne und dem fahlen Graubraun des Totholzes. Die Dürre der Jahre 2018 und folgende hat in Mitteleuropa zu regional sehr ausgeprägtem Waldsterben geführt. Auch diese Bäume sind ihr offenbar zum Opfer gefallen. Der Anblick der Zerstörung sollte die Menschen zum Handeln bringen.
Viele Grüße, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Das Ausmaß und der Charakter der Zerstörung wird in der Szenerie deutlich. Die grauen Bäume sind nicht nur ge- oder beschädigt, sondern tot. Völlig entfärbt und vertrocknet besteht keine Hoffnung auf Genesung. Gerade der Kontrast zu dem gesunden , in voller Pracht stehendem Exemplar macht die Unmkehrbarkeit deutlich. Und auch deutlich, dass es noch Hoffnung gibt, dass eine Alternative zur Zerstörung besteht. Nicht alles ist zerstört, das Wohlbehaltene kann Ausgangspunkt für einen Wiederbeginn sein.
Viele Grüße, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025