Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
abgestorbene Baumreste in einem waldigen und lichten Abhang. Die großen Abstände zwischen den Bäumen und der grau gewordene Baumstumpf lassen ein zurückliegendes Waldsterben vermuten. Allerdings gibt es hoffnungsvolle Zeichen: das satte Grün des Grases und die noch vorhandenen vitalen Bäume, beschienen von der Sonne, rundherum ein blauer Himmel - beste Voraussetzungen für ein lebendiges Wachstum.
Herzlichen Gruß, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Temperaturen und die Menge an Niederschlägen sind zentrale Parameter für das Funktionieren oder Nicht-Funktionieren eines Waldes. Immer präsent ist der interne Zyklus des Gedeihens und Vergehens. Hier sind Relikte vergangener Bäume zu sehen: Graues Wurzelwerk und Stümpfe von einst lebendigen Stämmen. Auch was jetzt gedeiht, wird eines Tages absterben und wieder neue Jungpflanzen werden das Geschehen prägen. Es ist wichtig, diesen Zyklus zu verinnerlichen.
Herzlichen Gruß, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025