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Liebe Ela,
die zwiebelförmigen Dächer von Kirchtürmen im russischen St. Petersburg. Auffällig ist der variierende Stil der beiden sichtbaren Dächer. Das eine mit einer goldfarbenen, glatten Oberfläche, das andere mit geometrischen Oberflächen-Elementen und matt-farbigen Dekorationen. Eine Vielfalt, die ungewöhnlich wirkt angesichts der strengen Symmetrie, die man von anderen Gotteshäuser, insbesondere auch bei deren Türmen, gewohnt ist. Es wäre interessant zu erfahren, woher dieser besondere Stil entwickelt hat.
Eine gute Gelegenheit, sich eine gezielte Recherche vorzunehmen.
Herzlichen Gruß, Kai
Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Die Kirchtürme, bzw. deren Spitzen unterscheiden sich in wesentlichen Merkmalen. In unterschiedlichen Regionen haben sich verschiedene Bauformen und Gestaltungselemente durchgesetzt. Ursprünglich stammen Kirchenkuppeln aus dem Byzantinischen Reich. Sie hatten häufig die Form einer Halbkugel. In der russischen, bzw. Osteuropäischen orthodoxen Kirchen ist die Zwiebelform verbreitet. Die Form erinnert an eine Flamme, bzw. eine Kerze. Kirchturmspitzen sorgen dafür, dass Nässe und Schnee abgeführt werden.
Herzlichen Gruß, Ela