Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Liebe Ela,
ein Naturidyll. Die Kombination aus Spuren landwirtschaftlicher Nutzung und natürlichen Bestandes an Büschen und Bäumen. Der einachsige Anhänger mit Wassertonne sowie der Zaun weisen auf Viehwirtschaft hin. Manchmal reichen Accessoires aus, um auf das Wesentliche hinzuweisen. Bäumen und Sträucher dagegen sorgen dafür, dass nicht der Eindruck einer agroindustriellen Landschaft entsteht, sondern ein angenehm wirkende Balance herrscht. In dieser Umgebung kann ich mich wohlfühlen, das ist der Eindruck.
Herzlichen Gruß, Kai

Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es ist häufig eine Frage der Zusammenstellung, der Komposition, wie eine Landschaft auf uns wirkt. Hier sind es auch die Lichtverhältnisse, die für Abwechslung sorgen: Teile der Weide, die in der Sonne liegen und die Schatten, die Bäume und Sträucher erzeugen. Weitere Vielfalt entsteht durch die Objekte auf unterschiedlichen Distanzen: die herabhängenden Äste ganz vorne, die landwirtschaftliche Nutzfläche im Zentrum mit ihren verschiedenen Accessoires und weiter hinten der Wald als Abschluss und Hintergrund.
Herzlichen Gruß, Ela


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025