Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Liebe Ela,
hier ein Ast im Winter, mit vertrockneten Resten von Blüten oder Fruchtständen. Die Zweige sind von Raureif bedeckt. Dahinter ein stahlblauer Himmel.
Die Natur fasziniert durch ihre Vielfalt in Ausgestaltung und den Prozessen, die sich in ihr vollziehen. Wir können nur staunend und ehrfürchtig darauf schauen und unsere Verantwortung erkennen, die Natur zu bewahren.
Herzliche Grüße, Kai

Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Ja, wir müssen die Zyklen erkennen, die viele Prozesse durchlaufen. In ihnen vollzieht sich eine Art Dialektik, die auch soziale Prozesse kennzeichnen können. Das Vergehen in der Natur, das Vertrocknen von Fruchtständen, das Fallen der Blätter sind Vorbedingung für die neue Saison, den Frühling, mit einem Austreiben der neuen Blätter, dem Reifen neuer Früchte. Ein Faktor ist dabei die Witterung, die maßgeblich von der Jahreszeit gesteuert wird. Der Frost unterstützt die Zerstörung des Vergangenen.
Freundliche Grüße, Ela


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025